7/27/2011

Auf leuchtendem Boden

Die Treppe führe Albert gute zehn Meter in Tiefe. Ängstlich trat er in den Raum am Ende der Treppe. Der Boden unter ihm klickte und die Fliese auf der er stand begann gelblich zu leuchten. Er hob seinen Fuß und stand für einen kurzen Moment in der Dunkelheit. Er lief weiter und ein weiteres klicken lies die nächste Platte leuchten.
Staunend sah sich Albert um. Der kleine muffige Raum hier unten war mit einer rot-golden gestreiften Tapete verkleidet, der ganze Boden bestand aus ein paar Dutzend ellengroßer gelblicher Fließen. Auf der gegenüberliegenden Wand war ein Schlüsselloch. Und dahinter war Narothus.
Er spürte Angst in sich hochkommen. Aber er musste Narothus besiegen.
Albert dachte an seinen Bauernhof, an die gute Ernte letztes Jahr. Er hatte so viele Kürbisse, Salat, Nagel- und Sternbuschbeeren geerntet wie nie zuvor. Und dann, kurz nach dem Winteranfang fingen die Angriffe an und seine schönen Felder flogen ihm um die Ohren.
“Wehe dir, Narothus”, murmelte Albert wütend und drehte den Schlüssel quietschend im Schloss um.